Test: Einzeltest Volvo V60 D5 AWD Black R

Der Volvo V60 D5 AWD Black R ist Fahrmaschiene und Familienkombi in einem.
(Bild:© Volvo)
Wer auf der Suche nach einem kraftvollen aber dennoch sparsamen Kombi ist, sucht meist bei deutschen Herstellern. Warum?  In dem neuen V60 D5 AWD Black R Edition findet der sportlich ambitionierte Fahrer den richtigen Begleiter.
Ein Kurztest im noch kühlen Schweden  gibt Klarheit.
 
Der Volvo V60 D5 AWD Black R muß die deutsche Konkurrenz keineswegs fürchten! Im Gegenteil.
Eins vornweg, das Modelljahr 2014 hat Volvos 60er Reihe so richtig gut getan. In allen Bereichen macht der Schwede alles anders als die deutschen Premiumhersteller. Doch keinesfalls schlechter! Im Gegenteil.



Mit tiefer gelegtem Chassi und optimiertem Motor setzt Volvo seinen Kampf gegen deutsche
Premiummarken fort.
Das Modelljahr 2014 beinhaltet für Volvos wichtige 60er-Linie ein ziemlich bedeutsames
Facelifting – kosmetisch, wie technisch. Es gibt eine neue Front für den S/V/XC60 aber vor allem wollen wir den neuen selbst entwickelten und produzierten vierzylindrigen VEA-Motor probieren. Der neue D4, T5 und T6 zeigen sich ziemlich effektiv.
Aber wenn man den scharfen D5- oder T6-Motor haben will, sind 5 bzw. 6 Zylinder das, was zählt. Auch im nächsten Modelljahr.
„Black R“ ist die Bezeichnung für Volvos eigenen Bösewicht – bis der S/V60 im Sommer kommt – und dieser spezielle basiert auf einer älteren Motortechnologie. Der T6 Benzinmotor kommt automatisch mit AWD, allradgetrieben und mit sechsstufiger Geartronic Automatik, beim D5 Diesel kann man  zwischen manueller oder automatischer Schaltung 
wählen. Bei dem letzteren ist AWD Standard.
Kurz und knapp bedeutet der Zusatz Black R „alle Extras“. Design- und Chassipaket im R-Design, ausgerüstet mit Polestars Effektoptimierung, welche die Leistung des D5 von 215PS auf 230PS erhöht und beim T6 AWD von 304PS auf 329PS. Der Kraftstoffverbrauch sei trotz Optimierung unverändert, sagt Polestar.
In Schweden ist die D5-Version die gebräuchlichste. Miet- oder Dienstwagenkunden mit hohem Auftragsvolumen wählen weit
erhin lieber Diesel, auch wenn der Umschwung in Richtung Benziner im Gange ist. Wenn man das Beste an einem neuen Volvo haben will, so ist es der Black R. Mit Designpaket, tiefergelegtem 


Die Tieferlegung um 15mm und 19-Zoll-Reifen mit 235/40er Profil machen den Unterschied aus, aber auch der V60 D5 AWD Black R aus dem Modelljahr 2014 ist eine besondere Bekanntschaft, wenn es um Fahrspaß geht. Der Fahrkomfort ist nach wie vor topp, auch wenn wir gern die Option auf ein Four-C-Chassi gehabt hätten. Leider ist das wohl ausgeschlossen, wenn man einen Black Rwill. Die gute Straßenlage durch den kurzen Federweg und dünnere Reifen macht sich überBrücken und durch Schlaglöcher bemerkbar. Aber die neuen Sportsitze im V60 dieses Jahr machen Langstrecken angenehmer.
Unser Testauto war die maximale Version des V60 AWD und beinhaltete auch die Geartronic
Automatik. Neu in diesem Jahr waren die Schalthebel am Lenkrad, was dazu beträgt die
Aufmerksamkeit zu erhöhen, besonders wenn man im Sportmodus unterwegs ist. Im DSTC
Sportgang greift das ABS später ein, was mehr Unterhaltung bedeutet, wenn man auf Schnee und Eis unterwegs ist. Der T6 AWD ist dennoch noch immer die erste Wahl für alle, die viel Leistung für ihr Geld wollen, der D5 AWD bietet hingegen sicher alles, was man von Volvos fünfzylindrigen Motoren erwarten kann. Kraftspitzen verglichen mit den originalen 215PS sind merkbar, Polestars extra Zugabe von weiteren 15 PS und 50Nm kann man gut brauchen. So kann man schon träumenon zukünftigen Polestarkonstellationen basierend auf der VEA-Fahrlinie und SPA-Platformen.
Man kann sicher sein, daß da von Volvo Polestar noch mehr kommt.




Konkurrenten für den Black R sind definitiv die deutschen Premiummarken Audi und BMW. Für
ähnlichen Fahrspaß braucht es die 3,0TDI oder 25d-Motoren der genannten Hersteller. Letzterer ist
nicht kombinierbar mit dem Allradantrieb xDrive, da muß man schon den 20d oder 30d wählen.




Beide, Audi und BMW, sind besser in der Chassibewegung, besonders BMW bietet ein Fahrgefühl
(bei aktiver Fahrt), dem weder Audi noch Volvo nahe kommt.
Die Black R werden wohl weiterhin von ganz speziellen Volvo-Fans gekauft werden. Aber davon
gibt es ja einige.



Sparsames Kraftpaket.

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Milan Tomic

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