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Unternehmen: Volvo CEO Håkan Samuelsson präsentiert Ausblick in Genf: „Das Beste kommt erst noch“

Volvo CEO Håkan Samuelsson präsentiert Ausblick in Genf: „Das Beste kommt erst noch“ (Bild:©Volvo Cars)
Trotz der jüngsten Erfolge wird die Volvo Car Group ihren Kurs in unvermindertem Tempo fortführen. Nach der Verdreifachung des operativen Ergebnisses auf 6,62 Milliarden SEK (rund 698,96 Millionen Euro*) im vergangenen Jahr verfolgt das Unternehmen weiterhin ehrgeizige Ziele. Präsident und CEO Håkan Samuelsson zeigte sich am heutigen Dienstag im Rahmen des Genfer Automobil-Salons (1. bis 13. März) zwar stolz, dass die operative Marge 2015 von 1,6 auf vier Prozent gestiegen ist. Er wies jedoch darauf hin, dass dies nur etwa der Hälfte der Marge von Wettbewerbern im Premium-Segment entspricht.

„Die Volvo Transformation ist noch lange nicht abgeschlossen. Die Belebung des Unternehmens zeigt zwar erste Erfolge, es liegt aber noch viel Arbeit vor uns. Wir konzentrieren uns auf die Zukunft. Das nächste Kapitel im Zuge der Volvo Expansion wird noch spannender als das erste“, erläutert Håkan Samuelsson.

Volvo setzt derzeit ein 75 Milliarden SEK (7,92 Milliarden Euro) schweres Transformationsprogramm um, mit dem unter anderem modulare Fahrzeugplattformen und eine eigene Motorenfamilie entwickelt wurden. Zu diesem Programm zählen darüber hinaus der Ausbau der weltweiten Fertigungskapazitäten, die Einführung einer komplett erneuerten Modellpalette und Entwicklungen bei Sicherheit, autonomen Fahren und Konnektivität.

Im Zuge seines weiteren Expansionsplans will das Unternehmen seinen Absatz steigern, die Profitabilität und Produktivität ausbauen sowie mittelfristig zu einer der weltweit führenden Premiummarken werden. Hierfür konzentriert sich Volvo in den kommenden Jahren auf folgende Bereiche: Modelle, Absatz, Produktion, Profitabilität, Elektrifizierung, autonomes Fahren und Kosten.

Modelle
Die nächste Stufe des Volvo Transformationsprozesses umfasst die komplette Erneuerung der Modellpalette: Die Volvo 90er Baureihe, die mit der Weltpremiere des Kombis Volvo V90 auf dem Genfer Automobil-Salon weiter ausgebaut wird, basiert ebenso auf der skalierbaren Produkt-Architektur (SPA) wie der in diesem Jahr noch folgende Volvo V90 Cross Country und die künftigen Volvo 60er Modelle.

Für kleinere Fahrzeuge nutzt das Unternehmen die kompakte Modular-Architektur (CMA). Sie überträgt die SPA-Stärken in Bezug auf Qualität und Technik auf kompaktere Fahrzeuge. „Wir bauen unser Angebot an kompakten Autos aus und stärken die Präsenz von Volvo in einem wichtigen und wachsenden Marktsegment“, so Samuelsson.

Absatz
Volvo will sich als Marke neu positionieren, um mit anderen Premium-Wettbewerbern weltweit konkurrieren zu können. In den USA sollen Absatz und Geschäft wiederbelebt werden, die Verkaufszahlen in China werden weiter steigen. In Europa will das Unternehmen seinen Marktanteil verdoppeln. Das Ziel ist ein weltweiter Absatz von 800.000 Fahrzeugen.

„Mit der Einführung unserer neuen Modelle werden sich sowohl der Verkaufsmix als auch die Profitabilität weiter verbessern“, prognostiziert Håkan Samuelsson.

Produktion
Im Volvo Stammwerk im schwedischen Torslanda laufen künftig die Volvo 90er Baureihe und die nächste Generation der 60er Modelle vom Band. In der belgischen Produktionsstätte in Gent wird ein reines CMA-Werk für die neue 40er Serie vorbereitet. Im neuen Werk im US-Bundesstaat South Carolina, das 2018 seinen Betrieb aufnehmen soll, produziert Volvo die auf SPA basierenden 60er Modelle, während in China Fahrzeuge für den dortigen Markt und für den Export gebaut werden.

„Wir bauen unsere globale Präsenz aus und werden Autos hauptsächlich in den Regionen produzieren, in denen wir sie verkaufen. Das ist nicht nur effizienter, sondern auch eine natürliche Absicherung gegen Währungsschwankungen“, erklärt der Volvo CEO.

Profitabilität
Die operative Marge des Unternehmens wird sich gegenüber dem heutigen Niveau verdoppeln und so zu den Wettbewerbern im Premium-Segment aufschließen. „Wir werden in diesem Jahr erneut einen Absatzrekord erzielen und auch die Profitabilität weiter verbessern“, so Samuelsson.

Elektrifizierung
Volvo wird sich als weltweit führender Premium-Hersteller von elektrifizierten Fahrzeugen positionieren und eine Reihe von Twin Engine Plug-in-Hybridmodellen mit Drei- und Vierzylindermotoren auf den Markt bringen. Sie bieten eine unschlagbare Kombination aus Leistung und niedrigen Emissionen. Ein Plug-in ergänzt fortan jede Baureihe, bis 2019 wird zudem ein reines Elektroauto entwickelt. „Mittelfristig werden elektrifizierte Fahrzeuge mindestens zehn Prozent unseres Jahresabsatzes ausmachen“, sagt Samuelsson.

Autonomes Fahren
Volvo startet 2017 einen großangelegten und ambitionierten Praxistest mit autonom fahrenden Autos. Das Projekt umfasst 100 selbstfahrende Volvo Fahrzeuge, die von Familien und Pendlern unter Alltagsbedingungen auf öffentlichen Straßen in Göteborg genutzt werden. Dieses Vorhaben unterstreicht die Vorreiterrolle von Volvo bei autonomen Fahrsystemen.

„Im Jahr 2020 soll niemand mehr in einem neuen Volvo Modell ernsthaft verletzt oder getötet werden. Das autonome Fahren ist der Schlüssel, um diese Vision zu verwirklichen“, so Samuelsson.

Kosten
Während Umsatz und Gewinn bei Volvo steigen, wird das Unternehmen weiterhin auf die Reduzierung der Ausgaben achten, um seine ambitionierten Ziel zu erreichen. „Wir werden wachsen, aber wir bleiben ein schlankes Unternehmen. Steigende Produktivität hat immer Priorität. Wir haben in den vergangenen fünf Jahren viel erreicht, aber wir haben noch einen langen Weg vor uns“, sagte Håkan Samuelsson.

* Der allen Umrechnungen zugrundeliegende Wechselkurs: 1 Euro = 9,46531 SEK
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Milan Tomic

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