Am Standort Olofström (Schweden) könnten viele Arbeitsplätze wegfallen. (Bild:© Joachim Wall)
Am Traditionsstandort Olofström von Volvo stehen große Einschnitte an. Mehrere Hundert Arbeiter könnten bei der Umstrukturierung bis 2025 ihren Job in der Fabrik verlieren.
Ein harter Schlag für die Gemeinde in Bleckinge Län.

Der Standort Olofström ist ein Unternehmen mit langer Tradition (283 Jahre). Schon lange bevor es Volvo gab, wurde dort Metall verarbeitet.
Seit vielen Jahren gehört das Unternehmen zu Volvo Car Cooperation und produziert Fahrzeugteile und Fahrzeugkarossen. Schon für den ÖV4, Volvo´s 1. Fahrzeug wurden hier Teile produziert. Ab 1927 wurden dann Teile für alle Volvo-Modelle hergestellt.
Aktuell sind ca. 2500 Mitarbeiter beschäftigt ( Stand Dezember 2017)

Nun befindet sich Volvo in einer Phase der Umstrukturierung. Neue Werke in den USA und China entstanden, neue Modelle hinzugekommen und die Auftragslage ist sehr gut. 
Dennoch könnten durch die Verlagerung von Modellen an andere Standorte bis zu 700 Mitarbeiter in Olofström ihren Job verlieren. 

So soll ab 2019 der neue Volvo V40/S40 in Belgien und China produziert werden. Der neue S60/V60 soll neben Schweden auch in dem neuen Werk in den USA hergestellt werden. 
Das gleiche gilt für den XC90 der 3. Generation, der ebenfalls in South Carolina vom Band rollen soll.

Nun kommt es auf die Modellpolitik der Schweden an, welche Modelle am Stammwerk in Göteborg produziert werden sollen.
Denn da ist neben dem XC60 und V90 noch eine Menge Kapazität frei. Vielleicht wird ja ein neues Spitzenmodell dort produziert?
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